Hendrik Voerkel thematisiert meist die urbanen Landschaften dicht bebauter Städte. Er beschreibt sie gleichsam als Organismen, deren Lebensfähigkeit vom Stoff- und Energieaustausch, von Bewegung abhängig ist, und legt ihre Lebensadern mit distanzierter Kühle malerisch für unseren Blick frei. Alexandra Koch
Gezeigt werden austauschbare, universell-urbane Versatzstücke der modernen Großstadt. Es handelt sich um öffentliche Räume, aus denen die Natur verbannt ist; um Räume, die für Menschen nur Durchzugsräume sind. Die gemalten Räume stellen Schnittpunkte verschiedener städtischer Bewegungssysteme für Menschen dar. Der Betrachter wird mit der Frage nach deren Tauglichkeit als Lebensraum konfrontiert.
Die Bilder Hendrik Voerkels kennzeichnet ein stark pastoser Farbauftrag, wodurch die Gemälde zum Objekt werden. Seine Stadtwelten werden nicht nur suggeriert, sondern greifbar und real. Kerstin Werner